In wirtschaftlichen schwierigen Zeiten für das Gesundheitswesen – 47 % der bayrischen Krankenhäuser schreiben rote Zahlen – wird die Bewertung de Leistungsfähigkeit einer Medizintechnikabteilung immer wichtiger. Denn auch diese unterstützenden Leistungen tragen mit einer effizienten Ausgestaltung zur Wirtsschaftlichkeit einer Gesundheitseinrichtung bei. Wichtige Fragen sind zu beantworten: Wie ist die Alterstruktur meiner Anlagen, welche Ersatzbeschaffungen mit welchen Folgekosten sind zu erwarten? Wo sind meine Kostentreiber? Kann ich die Servicelevels meiner Großanlagen wie Herzkatheter oder CT erfüllen? Kann die eigene Medizintechnikabteilung mit dem Angebot eines Dienstleisters konkurieren? Um all diese Fragen zu beantworten, liefern Kennzahlen wie der Instandhaltungsquotient, eine Kosten / Alterstruktur-Analyse oder eine Verfügbarkeitsstatistik die richtigen Antworten. In der Praxis sind solche Zahlen nur mit einer Software für Instandhaltung verlässlich zu erheben. Allerdings ist auch nicht zu unterschätzen dass im Vorfeld organisatorische Arbeit geleistet werden muss, wie z.B. Begrifflichkeiten definieren oder Schnittstellen zu anderen Abteilungen zu schaffen. Die Vorteile liegen jedoch klar auf der Hand: „Gefühlte“ Aussagen gehören der Vergangenheit an und können mit harten Fakten untermauert werden. Eine Basis für fundierte Entscheidungen wird geschaffen. Die Medizintechnik wird in die Lage versetzt, konkrete Handlungsempfehlungen an das Management zu geben – Ihr Stellenwert steigt. Ganz nebenbei führen diese Vorteile in der Praxis auch zu Kostenreduktion im Betrieb der technischen Anlagen und Geräte.